Highlights 2025 im Bezirk München
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Der Bezirksvorsitzende Michael Markard verabschiedete bei der Frühjahrsbezirksversammlung die Hauptpersonalrätin und stellv. bpv-Vorsitzende Dagmar Bär, die die Mitglieder der Münchner Bezirksversammlung über lange Jahre hinweg immer wieder mit wertvollen Informationen aus erster Hand ausgestattet hatte und 2026 in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. -
Die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag, Dr. Ute Eiling-Hütig, war zu Gast beim Bezirksverband München. Sie bekannte sich dabei entschieden zu einem Gymnasium, das qualitativ hochwertige Bildung vermittelt. Sie trat für eine stärkere Unterstützung der Arbeit der Gymnasiallehrkräfte ein und stellte sich an die Seite des Bezirks in seiner Forderung nach Ablehnung einer Petition zur Abschaffung unangekündigter Leistungserhebungen. -
Bezirksvorsitzender Michael Markard hatte am 26.09. ein Gespräch mit Stadtschulrat Florian Kraus über Themen, die die Situation an den städtischen Schulen betrifft. Dabei betonte der Stadtschulrat, dass die Stadt München - anders als der Freistaat - von sich aus keine Beschränkung der Teilzeitmöglichkeiten plane. Man hoffe, dass man nicht im Zuge einer beamtenrechtlichen Regelung vom Freistaat dazu gezwungen werde. Ebenso stellte der Stadtschulrat klar, dass er unangekündigte Leistungserhebungen niemals verboten habe. Er wolle nur alternative Möglichkeiten der Leistungserhebungen fördern, da er sie für geeigneter hält. -
Zum letzten Mal in der Alten Küferei des Münchner Ratskellers, der seine Pforten zum Jahresende schließt, verabschiedete Bezirksvorsitzender Michael Markard mit Horst Heuring und Klaus-Heinrich Kaiser zwei verdiente Delegierte. 40 Jahre lang war der Ratskeller der Tagungsort des Münchner Bezirksverbandes gewesen. Schade! Nichts bleibt ewig bestehen...
Richard Sauerer mit Medaille "München leuchtet" des Münchner OB geehrt
Im Rahmen des “Tages der Gewerkschaften” der Stadt München ist in diesem Jahr dem langjährigen Münchner Bezirksvorsitzenden Richard Sauerer die Medaille “München leuchtet” verliehen worden. Die Stadt München würdigt mit dieser Medaille Persönlichkeiten, die sich in einem bestimmten Bereich besonders um die Stadt verdient gemacht haben. Die Entscheidung, wer die Medaille erhält, trifft stets der Oberbürgermeister zusammen mit dem Ältestenrat des Münchner Stadtrates. In den letzten Jahren waren es vor allem Vertreter anderer Verbände, die für ihre Leistungen im Bildungsbereich gewürdigt wurden.
Die diesjährige Auszeichnung fand im Festsaal des Alten Rathauses der Stadt München unter Anwesenheit zahlreicher Verbände und Gewerkschaften statt. Bürgermeisterin Verena Dietl sagte in ihrer Laudatio, Richard Sauerer habe mit seinem langjährigen, vorbildlichen Engagement für die Münchner Lehrerschaft, insbesondere im Bereich Lehrerbildung, und auch mit seinem Eintreten für die Belange der Schwerbehinderten im gymnasialen Bereich München zum Leuchten gebracht. Richard Sauerer ist seit über zehn Jahren als Vertrauensperson für die Schwerbehinderten im Bereich gymnasiale Schulen tätig. In dieser Funktion betreut er nicht nur Münchner Gymnasien, sondern ca. einhundert Gymnasien in ganz Oberbayern. Er berät die Beschäftigten bei Problemen und vermittelt auch gegenüber den Schulleitungen. Besonders achtet er darauf, dass die Schwerbehinderten zu ihrem Recht kommen, nicht zuletzt, wenn es um Barrierefreiheit in den Schulbauten geht. Von der Stadt München als Sachaufwandsträger wünscht Sauerer sich hier wesentlich mehr Tempo. Solche Investitionen hält er für wirklich wichtig und er kritisiert, dass stattdessen Hunderte von Millionen für Schulneubauten nach einem fragwürdigen Lernhauskonzept und für Vollausstattungen von Schulen und Kindergärten mit digitalen Geräten verplant werden. Schließlich kommt es beim Bildungserfolg vor allem auf die Lehrer an! Davon ist der ehemalige Seminarlehrer, der ca. hundert Studienreferendarinnen und -referendare im Fach Wirtschaft und Recht ausgebildet hat, nach wie vor überzeugt. Und so sieht er auch in München im Bildungsbereich die Prioritäten nicht überall richtig gesetzt und stellt in Frage, ob München tatsächlich so hell leuchtet, wie es könnte.
Zu seiner Ehrung und der Laudatio der Bürgermeisterin sagt Richard Sauerer in aller Bescheidenheit, dass er sich allenfalls als ganz kleines Licht sieht und froh ist, wenn er auch etwas zum Leuchten der Stadt beisteuern kann. Umso mehr Wert legt er darauf, dass er, der Münchner Ehrenbezirksvorsitzende und Ehrenmitglied des bpv, die Auszeichnung nicht in erster Linie als Privatperson, sondern vielmehr stellvertretend für den bpv entgegennimmt. Richard Sauerer betont, dass der bpv der einzig legitime Vertreter der Gymnasiallehrer ist. Somit gebührt seiner Ansicht nach die Ehrung dem Verband, weil dieser viel Gutes erreicht - auch für die Münchner Gymnasiallehrkräfte.
Michael Markard, Bezirksvorsitzender
Bezirksversammlung: Richard Sauerer ist Ehrenvorsitzender des Bezirks München
22. April 2024
Die Münchner Bezirksversammlung hat anlässlich ihrer Frühjahrstagung dem langjährigen Vorsitzenden des Bezirks München, Richard Sauerer, den Ehrentitel Ehrenbezirksvorsitzender verliehen. Richard Sauerer ist ein altgedienter Verbandsfunktionär im besten Sinne des Wortes. Bereits im Jahr 1988 ist er in den bpv eingetreten. Schon in seinen ersten Dienstjahren hat er sich an seiner Schule als Personalrat engagiert und ist als solcher stets entschieden für die Anliegen seiner Kolleginnen und Kollegen eingetreten. Seine so gewonnenen Erfahrungen hat er dann ab 2004 in verschiedenste Verbandsfunktionen eingebracht: Er hat als Obmann seiner Schule, dem Max-Planck-Gymnasium München-Pasing, begonnen, dann wurde er zum Delegierten gewählt. Sein Delegiertenwahlkreis trug die für ihn bezeichnende Nummer 007, denn Richard Sauerer hatte sozusagen eine Mission: Den Einsatz für den Erhalt eines qualitativ hochwertigen Gymnasiums. So hat er die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre als herben Rückschlag empfunden und, wo auch immer sich ihm die Möglichkeit bot, entschieden für die Rücknahme der Verkürzung gekämpft. Umso größer war für ihn die Genugtuung, als dann tatsächlich das G9 wieder eingeführt wurde. Seine Mission hatte sich in diesem Punkt erfüllt! Richard Sauerer hat darüber hinaus in den Arbeitskreisen Berufspolitik und Lehrerbildung mitgearbeitet. Hier hat er sich besonders im Bereich der Mitgliederwerbung Verdienste erworben: Zusammen mit dem jetzigen Bezirksvorsitzenden von Schwaben, Michael Demel, hat er als bpv-Vertreter an den Universitäten regelmäßig die Seminarausbildung im gymnasialen Lehramt vorgestellt und somit gleichzeitig auch zahlreiche Studierende für den Verband gewonnen. Auch im Hauptausschuss des Bayerischen Beamtenbundes war Sauerer für den bpv vertreten. Mit Leib und Seele war er stets Seminarlehrer für das Fach Wirtschaft und Recht. Auch im Verband hat er sich als Seminarlehrer in der Seminarlehrervertretung (SLV), hier sogar über mehrere Amtsperioden hinweg als stellvertretender Sprecher, und auch im Bundesarbeitskreis Lehrerbildung (BAK) engagiert. Seit 2015 ist Richard Sauerer Schwerbehindertenvertreter für die Gymnasien in Oberbayern. Von 2012 bis 2023 hat Richard Sauerer das Amt des Bezirksvorsitzenden von München bekleidet. Durch seinen stetigen persönlichen Einsatz hat er es erreicht, dass sämtliche Delegiertenwahlkreise auch besetzt waren. Eine besondere Leistung war, dass Sauerer in seinen 12 Jahren als Bezirksvorsitzender für die Organisation von vier (!) Hauptversammlungen verantwortlich zeichnete, darunter zwei bereits fertig organisierte Hauptversammlungen, die dann aber coronabedingt abgesagt werden mussten bzw. nicht in Präsenzform stattfinden konnten. Richard Sauerer hat als Münchner Bezirksvorsitzender eine Ära geprägt.

Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Bezirks (v.l.n.r.): bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl, Ehrenbezirksvorsitzender Richard Sauerer und Michael Markard, amtierender Bezirksvorsitzender von München. (Foto: Daniela Sigl)
Michael Markard, Bezirksvorsitzender
Bezirk München fordert: Mehr Geld für Schulfahrten bereitstellen!
10. Januar 2024
Der neue Münchner Bezirksvorsitzende des bpv, Michael Markard, fordert dazu auf, die Schulen in München im neuen Jahr mit mehr Geld für Schulfahrten auszustatten. Der derzeit akute Mangel an Reisekostenmitteln führe schon jetzt zu deutlichen Einschränkungen. Mehr zu den Forderungen des bpv-Bezirks lesen Sie hier.