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Seniorentreffen im Bezirk München

Unter dem Motto “Von Kollegen für Kollegen” lud die Seniorenvertretung des Bezirks München 22 Kolleginnen und Kollegen in die Glyptothek am Münchner Königsplatz ein. Zunächst präsentierte unser Kollege Richard Berndt seine großformatigen Schwarzweiß-Fotografien griechischer Tempel, anschließend referierte Seniorenvertreterin Christine Ley-Hutton über die abenteuerliche Geschichte, wie die Ägineten von der griechischen Insel Ägina nach München kamen.

Kollege Richard Berndt präsentierte zunächst seine großformatigen Schwarzweiß-Fotografien, die im Rahmen einer Sonderausstellung, beginnend mit der Vernissage am 11.11.2025 bis zum 08.02.2026 in der klassizistischen Glyptothek am Königsplatz zu sehen war. Richard Berndt, der sich selbst als Amateurfotograf bezeichnet, gelang es, Tempel der Griechen, die meist nur als Ruinen überdauert haben, in Griechenland und im griechischen Unteritalien als antike Heiligtümer mit großer Professionalität aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erfassen. Dass er mit seinen Bildern in einem so renommierten Museum wie der Glyptothek, wo schon der Bildhauer Fritz Koenig, einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts oder auch der US-amerikanische Künstler Jim Dine, einer der Hauptvertreter der Popart, sich mit den antiken Skulpturen gemessen haben, verdient große Anerkennung.

Nicht minder interessant war der höchst informative Vortrag der Seniorenvertreterin Christine Ley-Hutton, die als Fachfrau mit profunden Kenntnissen über den Erwerb der Ägineten, die sicherlich eine der Hauptsehenswürdigkeiten in der Glyptothek darstellen, berichtete. Vor nunmehr 215 Jahren entdeckte eine Gruppe von englischen und deutschen Bauforschern, darunter der Baron Carl Haller von Hallerstein, im antiken Heiligtum von Ägina die Giebelfiguren der Aphaia-Tempels. Der bayerische Kronprinz Ludwig konnte die Marmorstatuen in einer Auktion erwerben. Diese wurden vom Bildhauer Bertel Thorvaldsen in Rom kunstvoll ergänzt und als “Ägineten” 1827 in der Glyptothek aufgestellt. Kollegin Ley-Hutton stellte sehr spannend die mehrjährige abenteuerliche Reise von der Insel Ägina bis nach München dar.

 

Zum Ausklang traf sich die gesamte Gruppe anschließend noch im benachbarten Café des Lenbachhaus Museums zum Gedankenaustausch, verbunden mit dem Wunsch nach einer ähnlichen Veranstaltung.

Rainer Feineis, Seniorenvertreter


 

Senioren auf der Schliersbergalm

Am 26. September 2024 traf sich am Bahnhof Schliersee eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren des Bezirks München zu einem Ausflug auf die Schliersbergalm.

(Foto: Gerhard Voigt)

Entgegen aller Vorhersagen, nach denen das Treffen von Regen und Sturm begleitet werden sollte, strahlte die Sonne, als sich die Gruppe auf den Weg zur 300 Meter höher gelegenen Hotelanlage machte. Unter anderem aus Zeitgründen nahmen wir bergauf die Seilbahn. Oben angekommen, genossen wir in großer Höhe einen wunderbaren Blick auf den Schliersee und die dahinter liegenden Berge. Nach einem gemütlichen Mittagessen, bei dem auch über Besoldungs- und Hinzuverdienstregelungen für Pensionisten referiert wurde, wanderte die Gruppe über einen gut angelegten Fußweg hinab ins Tal. Vorbei an Almwiesen, Aussichtspunkten und tief in den Berg hinein gebauten Ferienhäusern bekamen wir immer wieder neue Eindrücke dieser besonderen Gegend. Nach rund einer Stunde erreichten wir das Ortszentrum von Schliersee, wo wir auf der Terrasse eines Cafés den Tag in heiterer Atmosphäre ausklingen ließen und feststellten, bald wieder ähnliche Ausflüge unternehmen zu wollen. 

Gerhard Voigt, Seniorenvertreter in München


 

Führung in der Archäologischen Staatssammlung München

17. Juli 2024

Es gibt viele Beweggründe, ein archäologisches Museum zu besuchen. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit liefert sicherlich wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart und gibt auch neue Ideen zur Gestaltung der Zukunft. Der Besuch in der Archäologischen Staatssammlung Mitte Juli war für die meisten der 26 Münchner Seniorinnen und Senioren nicht der erste Kontakt mit diesem Museum direkt neben dem Englischen Garten. Aber es gab auch dieses Mal Neuigkeiten. Denn die Sammlung, deren Gründung auf das Jahr 1885 zurückgeht, erhielt zwar in den 1970-Jahren einen Neubau, wurde aber 2016 wegen baulicher und technischer Mängel geschlossen. Die sich anschließende Generalsanierung dauerte acht Jahre und im April 2024 erfolgte in einem Festakt die Wiedereröffnung mit einer modernen Präsentation der Ausstellungsräume, der neben den neu hinzugekommenen Exponaten das Hauptinteresse der bpv-Seniorengruppe galt.

(Foto: Konrad Ossiander)

Dr. van Endert, die viele Jahre an diesem Ort gearbeitet hat, führte die bpv-Seniorinnen und -Senioren zunächst durch den 1. Rundgang, bei dem in erster Linie anhand von Grabungssituationen ein Eindruck über die Arbeitsweise der Archäologen vermittelt und die Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaften aufgezeigt wird. Im 2. Rundgang, der einen Überblick über die Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis zu den ersten Stadtbewohnern in Bayern gibt, kann man in den Vitrinen Exponate von Kelten, Römern, Franken, Alemannen und Baiuvaren bewundern. Eines wurde sehr schnell klar: Diese Führung kann aufgrund der vielfältigen Informationen nur der Startschuss für weitere Besuche sein, um sich in Ruhe intensiver mit den zahlreichen Themen zu befassen.

Im Anschluss an die hochinteressante und abwechslungsreiche Führung, die der Seniorengruppe auch einige Hausaufgaben mit auf den Weg gab, nahmen alle an der langen Kaffeetafel Platz, um bei Diskussionen über die gelungene Neugestaltung der Staatssammlung und mit Gesprächen über die berufliche Vergangenheit und die momentane Lebenssituation den Nachmittag gemütlich ausklingen zu lassen.

Konrad Ossiander, Seniorenvertreter München


 

Blühende Minerale: Besuch im Museum Mineralogia

September 2023

Trotz eines sintflutartigen Wolkenbruchs kamen Mitte September fast 20 Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirk München in die Räumlichkeiten der Mineralogischen Staatssammlung München (MSM), um an der Führung im Museum Mineralogia teilzunehmen.

Die Münchner Senioren im Museum Mineralogia (Foto: Konrad Ossiander)

Das Museum Mineralogia bildet den öffentlich zugänglichen Teil der Mineralogischen Staatssammlung München (MSM). Im Museum, das neben einer Dauerausstellung in regelmäßigen Zeitabständen auch Sonderausstellungen zeigt, befinden sich herausragende Exponate des bayerischen Königshauses, außerdem werden exklusive Edelsteine, zum Beispiel der Leuchtenberg-Smaragd und der König-Ludwig-Diamant sowie auch Meteoriten vom Mond und vom Mars aufbewahrt. 

Die Führung hat Prof. Dr. Melanie Kaliwoda übernommen, die als Oberkonservatorin und stellvertretende Direktorin der MSM alle Hintergründe der MSM und die Exponate bestens kennt. Nach einer kurzen Einführung, bei der sie allen Teilnehmern verschiedene Proben in die Hand gab, um grundlegende Begriffe wie Minerale, Kristalle, Gesteine usw. zu klären, erläuterte sie anschließend bei der Führung durch die Sonderausstellung "Blühende Minerale" die wesentlichen Eigenschaften, Unterschiede und Verwendungsmöglichkeiten von diversen Schmucksteinen wie Diamanten, Smaragden, Rubinen usw. und von Mineralen, die einerseits durch ihre Schönheit faszinieren, andererseits eine immer größere Bedeutung beim technischen Fortschritt (Mikrochips, Fotovoltaik, Handys, E-Mobilität, Medizin usw.) erlangen.

Der Titel der Sonderausstellung wurde gewählt, da Minerale durchaus auch etwas mit Blüten und Pflanzen zu tun haben, was an Namen wie Sand- oder Eisenrosen oder auch beim Vergleich der Symmetrie bei Blumen und Kristallen deutlich wird. Schließlich wurden noch die sogenannten Zeigerpflanzen näher erläutert, die Hinweise auf bestimmte Eigenschaften des Bodens und der im Boden enthaltenen Mineralien geben.

Im Anschluss an die Führung folgte ein gemeinsamer Besuch im Café in den Räumen der Pinakothek der Moderne, um mit persönlichen Gesprächen den Nachmittag ausklingen zu lassen.

Konrad Ossiander, Seniorenvertreter München


 

Ihre Seniorenvertreter im Bezirk München

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