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bpv-Senioren besichtigen in Aschaffenburg das Schloss Johannisburg

Die wuchtige Vierflügelanlage war bis zur Säkularisation die zweite Residenz der Mainzer Kurfürsten und zählt zu den bedeutendsten Beispielen der Schlossarchitektur der deutschen Spätrenaissance.

In zwei Gruppen wurden 41 bpv-Ruheständler am 24. Juni 2025 durch die Gemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach dem Älteren, die Schlosskirche mit dem Renaissance-Altar und die Fürstenappartements mit klassizistischer Ausstattung geführt. Nach der sieben Jahre dauernden Sanierung des Schlosses meinte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume “Nicht nur für Kunstfans ein unvergessliches Erlebnis.” Dieser Beurteilung konnten sich die bpv-Senioren nur anschließen.

Nach dem Mittagessen in der Brauereigaststätte “Schlappeseppel” informierte zunächst Erika Finster, die federführende Organisatorin des Treffens, über den weiteren Verlauf der Veranstaltung. Der unterfränkische Bezirksvorsitzende Peter Stegmann referierte über Aktuelles aus der Verbandspolitik. Seine Hauptaspekte waren die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums ab dem Schuljahr 2025/26 und die Digitalisierung an bayerischen Gymnasien, wobei der Fokus auf den Problemen lag, die damit für die Kolleginnen und Kollegen verbunden sind. Dabei thematisierte er die angestrebte De-Implementierung und den Umgang mit Smartphones an den Gymnasien. Schließlich gratulierte er den drei unterfränkischen Seniorenvertretern Erika Finster, Georg Münzhuber und Heiner Ratsch zu ihrer Wiederwahl und lobte die vorbildliche Zusammenarbeit im Bezirk.

Nach seinen Ausführungen nutzte der Bezirksvorsitzende zusammen mit Erika Finster die Gelegenheit, anstehende Ehrungen zu vollziehen. So wurden Gabriele Traub und Helmut Leitsch für 40 Jahre Mitgliedschaft und Theodor Betz sogar für 60 Jahre treue Mitgliedschaft mit den entsprechenden Urkunden ausgezeichnet.

Abschließend sprach Willi Renner, bpv-Referent für Ruhestandsfragen, Senioren und Hinterbliebene über aktuelle Themen. Er spannte dabei einen weiten Bogen von Versorgung über Beihilfe bis hin zur Pflege. Die Senioren konnten dazu zahlreiche Broschüren und Infoblätter mit nach Hause nehmen. Mit wertvollen Tipps (Berücksichtigung von zu pflegenden Angehörigen beim Familienzuschlag, Compass-Pflegeberatung) und Ratschlägen für ein langes Leben verabschiedete er die Ruheständler.

Georg Münzhuber, Seniorenvertreter Unterfranken


 

Seniorentreffen: Digitalisierung im Weinbau

Die Digitalisierung revolutioniert den Weinbau unter anderem durch GPS-gesteuerte Maschinen, digitale Wetterdienste und Bodenfeuchtemessungen. Diese Technologien helfen Winzern, Ressourcen zu sparen, Qualität zu verbessern und nachhaltiger zu arbeiten. bpv-Seniorinnen und -Senioren aus Main-Spessart und dem östlichen Unterfranken lernten dies bei einer zweistündigen geführten Wanderung durch die Anlagen der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) am Thüngersheimer Scharlachberg kennen. Darüber hinaus erfuhren Weininteressierte, dass der fränkische Silvaner eigentlich “grüner Silvaner” heißen müsste und dass Trüffelzucht eine alternative Nutzung für brachliegende Hänge sein kann, auch wenn sie wenig rentabel ist. Alternativ konnten die gartenbaulichen Anlagen auf dem Hauptgelände der LWG besichtigt werden. Im Rahmen von zwei Führungen zum Thema “Quer durch den Garten” erhielten Gartenbesitzer Ratschläge für die Gestaltung ihrer eigenen Grünanlagen.

Nach dem Mittagessen im Veitshöchheimer Ratskeller hielt der unterfränkische Bezirksvorsitzende Peter Stegmann einen Vortrag zu aktuellen Themen der Berufs- und Bildungspolitik. Im Mittelpunkt seines Referats standen das neue G9, der bevorstehende Lehrermangel und die Grenzen der Digitalisierung. Seinen besonderen Dank sprach er den drei unterfränkischen Seniorenvertretern Erika Finster, Georg Münzhuber und Heiner Ratsch für ihre hervorragende Arbeit und die Organisation der erfolgreichen Veranstaltung aus. Der Bezirksvorsitzende nutzte die Gelegenheit, um die anwesenden Kollegen Gerd Kutscheidt, Matthias Mann, Friedbert Fries und Willy Flassig für ihre Verdienste und langjährige Mitgliedschaft zu ehren.

Willi Renner informierte die Anwesenden über verschiedene Themen, darunter die Rechte der Pensionisten, die Mütterrente, die neue Besoldungstabelle sowie die private Pflegeberatung Compass. Er hob hervor, dass pflegebedürftige Angehörige beim Orts- und Familienzuschlag ähnlich wie Kinder berücksichtigt werden können. Um die Bearbeitungszeiten zu verkürzen, empfahl er, Rechnungen für die Beihilfe gebündelt einzureichen. Abschließend zitierte der Leiter des Referats Ruhestandsfragen, Senioren und Hinterbliebene Wilhelm von Humboldt: “Ich hatte mir das Alter immer viel reizender als die früheren Lebensepochen gedacht, und nun, da ich dahin gelangt bin, finde ich meine Erwartungen fast übertroffen.” Dieses Zitat gab er den 36 anwesenden Pensionisten mit auf den Weg.

Georg Münzhuber


 

Vielfältig engagiert: Ehrung am Rande der Hauptversammlung 2024

Für ihr vielfältiges Engagement für den Bayerischen Philologenverband wurde Erika Finster am Rande der Hauptversammlung im November 2024 in Ingolstadt mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Erika Finster kann auf 50 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Philologenverband zurückblicken. Die gebürtige Schweinfurterin engagiert sich dabei auch aktiv für die bpv-Seniorinnen und -Senioren sowie im Bayerischen Beamtenbund. Nach langjährigem Dienst als Delegierte und mehrmaligen Kandidaturen für die Wahlen des Hauptpersonalrats gehört Erika Finster seit 2016 zu den Seniorensprechern in Unterfranken. Ihr zweites Ehrenamt bekleidet Erika Finster im Bayerischen Beamtenbund (BBB), dem der bpv als drittgrößter Verband angehört. Dort wirkt sie seit 2000 im Vorstand des Kreisausschusses Aschaffenburg.

Gratulierten Erika Finster: Bezirksvorsitzender Peter Stegmann (links), Heiner Ratsch für die Seniorensprecher (2.v.rechts) und Willi Renner (rechts) für den Bayerischen Beamtenbund. (Foto: Heiner Ratsch)

Bei seiner Würdigung im Kreis der unterfränkischen Delegierten ging Bezirksvorsitzender Peter Stegmann auf Erika Finsters Markenzeichen ein, die sie bis heute kennzeichnen: analysierend-treffende und beherzte Redebeiträge auf bpv-Versammlungen, erfolgreiche, fürsorglich geplante Veranstaltungen für bpv-Mitglieder im Ruhestand sowie für den BBB, immer von hoher informativer und kultureller Qualität. Abschließend ergänzte er die Formulierungen der schulischen Verabschiedung: »Für Erika Finster ist das Wohl und die Zukunft des Verbandes und der ihm angehörigen Menschen stets ein Herzensanliegen.«

Ihre verbandliche Heimat im bpv fand sie 1973 als Referendarin unter Josef Weisenberger, Schulleiter am Wittelsbacher Gymnasium in München und gleichzeitig stellvertretendem bpv-Vorsitzenden. Ihre schulische Heimat wurde das Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium in Aschaffenburg. Dort waren System- und Kollegstufenbetreuung und Stellvertretung der Schulleitung ihre Stationen.

Heiner Ratsch, Seniorenvertreter in Unterfranken


 

"Ein gelungenes Beispiel für lebenslanges Lernen“

12. Juni 2024

"Ein gelungenes Beispiel für lebenslanges Lernen" - So lautete eine der zahlreichen positiven Rückmeldungen zu dem Besuch der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim. Den 63 Seniorinnen und Senioren von Gymnasien aus dem Raum Würzburg wurden zwei alternative Führungen zum Thema "Weinbau im Klimawandel" angeboten: Entweder eine Wanderung durch die weinbaulichen Anlagen am Thüngersheimer Scharlachberg oder eine Führung durch die Schaugärten innerhalb des LWG-Geländes. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau ist eine landwirtschaftliche Ausbildungs-, Forschungs- und Informationsstelle unter dem Dach des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus.

Bei der Führung durch die Schaugärten (Bild oben; Foto: Heiner Ratsch) wurden neben dem Weinbau auch die angewandten Forschungsprojekte in den Bereichen Gartenbau und Bienenwirtschaft angesprochen. Den Wanderern (Bild unten; Foto: Georg Münzhuber) wurden in der Modellweinlage am Scharlachberg die vielfältigen Möglichkeiten zur Förderung der Biodiversität und Lösungen für eine dezentrale Bewässerung in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels mit zunehmendem Trockenstress gezeigt. Das Projekt "Weinbau 2050" stellt ein Wildlebensraum-Modellgebiet dar, in dem sich die höchstmögliche Biodiversität entwickeln kann, ohne dass die Wirtschaftlichkeit der Rebflächen beeinträchtigt wird. Die Senioren konnten vor Ort das Einrichten von Blühstreifen und die Anbindung an natürliche Trocken- bzw. Magerrasenflächen begutachten. 

Nach dem Mittagessen im Veitshöchheimer Ratskeller informierte der unterfränkische Bezirksvorsitzende Peter Stegmann über Aktuelles in der Berufs- und Bildungspolitik. Der Umgang mit ChatGPT, Lehrermangel, die versprochenen Stellenhebungen und die Arbeit der Lehrerbildungskommission waren die Schwerpunkte seines Referats. Sein großer Dank galt den drei unterfränkischen Seniorenvertretern Erika Finster, Georg Münzhuber und Heiner Ratsch für ihre hervorragende Arbeit und insbesondere für die Organisation der erfolgreichen Veranstaltung. Abschließend referierte der Leiter des Referats Ruhestandsfragen, Senioren und Hinterbliebene, Willi Renner, unter anderem über die Probleme von "A13 für alle", die im Februar 2025 anstehende Gehaltserhöhung und dass pflegebedürftige Angehörige beim Orts- und Familienzuschlag wie Kinder berücksichtigt werden können.

Georg Münzhuber, Seniorenvertreter in Unterfranken


 

Seniorentreffen in Schweinfurt

28. Mai 2024

In der Ausstellung "Der rote Schirm - Liebe und Heirat bei Carl Spitzweg", die im Schweinfurter Museum Georg Schäfer vom 17.03. bis 16.06.2024 zu sehen war, tauchten Begehren und Doppelmoral in vielen Varianten auf. Es wurden über 100 bedeutende Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken gezeigt. Leihgaben kamen von zahlreichen anderen Museen aus aller Welt. Rund 60 Seniorinnen und Senioren aus dem nordöstlichen Unterfranken wurden bei zwei Führungen mit dem Leben und Wirken des berühmtesten deutschen Malers des Biedermeier vertraut gemacht. Vielfach verbergen sich hinter seinen romantisierenden Idyllen witzige Gesellschaftssatiren, in denen Liebe, Ehe und Erotik zu den Schlüsselthemen gehören.

Namensgebend für die Ausstellung ist der berühmte "Arme Poet", eine Leihgabe aus dem Grohmann Museum in Milwaukee/USA. Der aufgespannte Schirm über dem Kissenlager des Poeten ist rot. Die Kuratorin Andrea Fromm interpretiert ihn - in aufgespanntem Zustand - als Symbol für Weiblichkeit. Der Maler hatte zwar etliche Amouren und Affären, blieb aber Junggeselle. Diese galten im 19. Jahrhundert eher als Sonderlinge, und ein solcher war Spitzweg wohl auch. Was er mit dem roten Schirm meinte, der vordergründig zur Ausstattung der früheren Hochzeitslader gehörte, hat er nie verraten. In mehr als 60 Gemälden setzt er diesen Schirm wie ein Requisit in Szene. Dabei geht es nicht um Hochzeit, oft auch nicht um Liebe. Die Kuratorin glaubt, er steht für Spitzwegs lebenslange Liebessehnsucht. Mit seinen subtilen Andeutungen und hintergründigen Symbolen avancierte er zum Meister der Überzeichnung, des Komischen und Grotesken.

Das gemeinsame Mittagessen der bpv-Seniorinnen und -Senioren wurde im Restaurant "Aposto", dem ehemaligen Ratskeller des Alten Rathauses, serviert. Daran schloss sich der informative Teil des Treffens an. Zunächst begrüßte die federführende Organisatorin der Veranstaltung, Erika Finster, ihre Teamkollegen Heiner Ratsch und Georg Münzhuber, den Leiter des Referats Ruhestandsfragen, Senioren und Hinterbliebene im bpv, Willi Renner, sowie Ehrenmitglied Dr. Helmut Winter. In Vertretung des verhinderten Bezirksvorsitzenden Peter Stegmann referierte Erika Finster über Aktuelles zur Bildungs- und Berufspolitik. Willi Renner informierte in gewohnt kurzweiliger Art insbesondere über den aktuellen Tarifabschluss, den Inflationsausgleich, die neuen Ortsklassen und die noch immer ausbleibenden Stellenhebungen.

Abschließend wurden Reinhold Hau für 40 Jahre Mitgliedschaft, Oswald Türbl für 50 Jahre Mitgliedschaft und Franz Gock, Edgar Schuck, Dieter Schuberth sowie Godehard Maruschke für sogar 60 Jahre Mitgliedschaft im Verband mit Urkunden und Verdienstnadeln geehrt:

Georg Münzhuber, Seniorenvertreter Unterfranken


 

Spannendes Künstlerleben

06. Juni 2023

34 bpv-Ruheständler besuchten fast ein Jahr nach der Eröffnung das Christian Schad Museum in Aschaffenburg.

Foto: Georg Münzhuber

Christian Schads Leben reflektiert exemplarisch die Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts vom Expressionismus und Kubismus über Dada, Neue Sachlichkeit bis zum Magischen Realismus. Weltberühmt wurde der Künstler durch seine „Schadographien“, sein wichtigster Beitrag zur Dada-Bewegung. Dass es das Museum in Aschaffenburg gibt, ist der Witwe des Künstlers, Bettina Schad, zu verdanken. Sie gründete im Jahr 2000 die Christian-Schad-Stiftung Aschaffenburg und vermachte nach ihrem Tod der Stadt Aschaffenburg die knapp 3.200 Werke ihres 1982 verstorbenen Ehemannes.

Nach dem Mittagessen in der Traditionsgaststätte „Wilder Mann“ begrüßte der unterfränkische Bezirksvorsitzende Peter Stegmann die Seniorinnen und Senioren und bedankte sich bei Erika Finster, die das Treffen mit der Unterstützung von Georg Münzhuber organisiert hatte. Anschließend informierte er über aktuelle bildungs- und berufspolitische Themen. Nach seinem Referat nutzte der Bezirksvorsitzende zusammen mit Erika Finster die Gelegenheit, anwesende verdienstvolle Senioren zu ehren. So wurden Waltraud Gaim für 40 Jahre Mitgliedschaft, Artur Eck und Horst Thönnissen für 40 Jahre Mitgliedschaft und Klaus Großschmidt sogar für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Abschließend sprach Willi Renner, bpv-Referent für Ruhestandsfragen, Senioren und Hinterbliebene über aktuelle Ruhestandsfragen.

Georg Münzhuber, Seniorenvertreter in Unterfranken


 

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