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Teilzeit und Sabbatjahr

Aufgrund des vorhersehbaren und berechneten Lehrermangels, der an den Gymnasien zum Schuljahr 2025/26 zu einem extremen Personalmangel führen wird, der sich aber leider in den folgenden Schuljahren durch eine weiter bestehende Unterdeckung verschlechtern wird, werden viele Maßnahmen intern und medial diskutiert. Dabei ist immer wieder die hohe Teilzeitquote bei den Lehrkräften im Fokus, denn an sich gäbe es genug Lehrkräfte.

Nur mal ein kurzes Gedankenspiel: Würde keine Teilzeit mehr beantragt, hätten wir eine paradiesische Überdeckung, könnten Klassen teilen, Wahlkurse anbieten und so aus dem Vollen schöpfen, dass medial diskutiert werden würde, was man denn mit den ganzen Lehrkräften machen solle. Leider ist das so wenig realistisch wie das Schlaraffenland oder im Regenbogenland Einhörner zu treffen.

Zurück zur Realität: Für das kommende Schuljahr ist zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses zwischen Gymnasialabteilung und HPR noch nicht abschließend geklärt, welche Einschränkungen zum Schuljahr 2024/25 nötig sein werden. Es ist davon auszugehen, dass sich bei den familienpolitischen Teilzeiten und Beurlaubungen nichts ändert. Bei den arbeitsmarktpolitischen Teilzeiten ist damit zu rechnen, dass, wie in den letzten Jahren, bei Fächerverbindungen mit Physik, Informatik und Kunst aus dienstlichen Gründen eine Erhöhung des gewünschten Teilzeitumfangs um bis zu fünf Wochenstunden möglich ist. Bei allen anderen Fächern und bei jeder Teilzeit gilt grundsätzlich, dass von der beantragten und genehmigten Teilzeit aus dienstlichen Gründen um bis zu zwei Wochenstunden abgewichen werden kann.

Wie es genau mit dem Sabbatjahrmodell, das an anderen Schularten wegen des Lehrermangels bereits gestrichen wurde, weitergeht, ist gerade im Zentrum unserer Verhandlungen mit dem Kultusministerium. Unser gemeinsames Ziel ist es, das Modell nicht ganz zu verlieren und Modelle zu finden, die trotz des Lehrermangels vertretbar sind, um den Kolleginnen und Kollegen weiterhin Perspektiven bieten zu können, die nicht nur attraktiv sind, sondern auch helfen, Burn-out vorzubeugen und zu vermeiden.

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