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Versetzungen zum Schuljahr 2026/27

Zum Schuljahreswechsel 2026 gab es knapp 2000 Versetzungsgesuche bzw. -vorgänge. Ein geringer Teil war dienstlich erforderlich, weil zum Beispiel eine Bewerbung auf eine Funktionsstelle als Seminarlehrkraft erfolgreich war und dafür ein Schulwechsel nötig wurde. Auch die festen Ortszuweisungen nach der Zeit als Mobile Reserve zählen dazu.

Rund 500 Kolleginnen und Kollegen stellten Versetzungs- oder Rückkehrgesuche, weil sie aus einer reinen Beurlaubung (familienpolitisch oder in Elternzeit) in den aktiven Dienst zurückkehren wollten. Rückkehrwünsche an die eigene Schule konnten nahezu immer ermöglicht werden, solche mit Versetzungswunsch zu 91 Prozent.  

Die meisten Rückkehrwilligen, deren Ortswünsche mangels Bedarf noch nicht erfüllt werden konnten, blieben antragsgemäß in Beurlaubung.  

Dennoch stehen den hohen Erfolgsquoten von Rückkehrern aus der Beurlaubung leider weiterhin deutlich geringere Erfolgsquoten bei den übrigen Antragstellern gegenüber. Der Großteil der Versetzungsanträge, rund 1.300, beantragte die Versetzung aus dem aktiven Dienst heraus, auch hier oft aus familiären Gründen, zum Beispiel um näher zum Partner zu kommen, die Eltern zu unterstützen usw. Davon konnten 48 Prozent bewilligt werden. Die Hauptpersonalräte setzen sich beim Kultusministerium regelmäßig für eine stärkere Berücksichtigung der Interessen auch dieser Gruppe und ihrer sozialen Kriterien ein.

Allerdings gibt es keinen beamtenrechtlichen Anspruch auf eine Versetzung oder einen bestimmten Dienstort. Gründe für eine nicht erfolgreiche Versetzung sind oft der fehlende langfristige Bedarf an den Wunschschulen oder eine Abwägung der Sozialkriterien, die dazu führt, dass jemand anderes den Vorzug erhält.

Der Hauptpersonalrat hat die Versetzungsgesuche mit viel Einsatz und intensiven Verhandlungen mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Ministerium begleitet und konnte mit ihnen gemeinsam bei einigen Härtefällen Lösungen oder Verbesserungen erreichen. Trotz der enormen Masse der Personalvorgänge stellen wir immer wieder fest, dass der Blick auf die einzelne Person und deren individuelle Bedürfnisse bei den Personalmitarbeitern sehr präsent bleibt. Dafür danken wir herzlich.

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