bpv-Statement zum Gesetzentwurf über die digitale Durchführung länderübergreifender Kompetenztests
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl kommentiert die in der heutigen Kabinettsitzung auf den Weg gebrachte Gesetzesänderung für eine moderne digitale Infrastruktur im Bildungsbereich:
„Länderübergreifende Kompetenztests ‚sollen künftig schrittweise computerbasiert durchgeführt und weitgehend automatisiert ausgewertet werden‘, heißt es im Bericht aus der Kabinettssitzung und wir begrüßen diese Anpassung ausdrücklich. Sie erfüllt eine zentrale und seit Jahren klar formulierte Forderung des bpv nach echter Entlastung der Schulen und stellt einen weiteren Baustein im Rahmen der Entbürokratisierungs-Offensive dar. Die bislang extrem zeitintensive und bürokratisch aufwändige Durchführung von Tests wie VERA-8 belastet Lehrkräfte seit Jahren massiv. Die nun geplante digitale Infrastruktur schafft in einer angespannten Personalsituation wertvolle Freiräume für die pädagogische Arbeit mit Schülerinnen und Schülern. Wir werden das Gesetzgebungsverfahren aufmerksam begleiten und fordern eine zügige Umsetzung, sodass die Änderungen tatsächlich bereits im kommenden Schuljahr an den Schulen für spürbare Entlastung sorgen.“