320 VERBEAMTUNGEN, KNAPP 750 BEWERBER

GUTES BEWERBERANGEBOT ZUM AUFBAU EINER INTEGRIERTEN LEHRERRESERVE UND ZUR VERKLEINERUNG DER KLASSEN AN BAYERNS GYMNASIEN NUTZEN!

320 junge Gymnasiallehrerinnen und -lehrer können zum Einstellungstermin im Februar 2011 mit einer Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe rechnen. Der größte Teil davon entfällt auf Nachwuchslehrkräfte, die im Februar ihre Ausbildung beenden; ein kleinerer Teil auf Lehrerinnen und Lehrer, die bereits an den Gymnasien gute Arbeit leisten und deren ‚Superverträge’ nun in Beamtenstellen umgewandelt werden. Angesichts von knapp 750 Bewerbungen um Einstellung in den Schuldienst, mit denen der Bayerische Philologenverband aus dem aktuellen Seminarjahrgang rechnet, wird damit wie bereits im Vorjahr die Zahl der Enttäuschten auch heuer wieder hoch sein.

Vom Kultusministerium fordert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt das reichliche Angebot an Bewerbern zur Verbesserung der Lernbedingungen an Bayerns Gymnasien zu nutzen: „Bayerns Volksschulen verfügen schon lange über eine mobile Lehrerreserve in vierstelliger Höhe, um Unterrichtsausfälle zu vermeiden. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, um mit dem Aufbau einer integrierten Lehrerreserve an den Gymnasien zu beginnen und so den vergleichsweise hohen Unterrichtsausfall an dieser Schulart wirksam zu vermindern. Zum zweiten wären zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten ein Schritt zur Verkleinerung der Klassen und damit zu besseren schulischen Rahmenbedingungen für Schüler und Lehrer: Noch immer sitzen in einer Gymnasialklasse durchschnittlich rund 7 Schüler mehr als in einer Volksschulklasse, entsprechend geringer sind die Chancen, Schüler individuell fördern zu können.“