IN BILDUNG INVESTIEREN - SPARBESCHLÜSSE PRÜFEN!

Der Bayerische Philologenverband begrüßt die beabsichtigte Überprüfung durch die CSU-Fraktion.

Der Bayerische Philologenverband (bpv) begrüßt die auf Grund der hohen Steuereinnahmen beabsichtigte Überprüfung der vorgesehenen Sparbeschlüsse im Öffentlichen Dienst durch die CSU-Fraktion. „Dass hier angesichts sprudelnder Einnahmen noch einmal nachgedacht wird, ist richtig und konsequent,“ so der bpv-Vorsitzende Max Schmidt. „Freilich muss dieses Nachdenken dann auch zu klaren Ergebnissen führen. Gerade die Absenkung der Eingangsbesoldung ist höchst ungerecht und trifft die Schwächsten. Sie muss genauso weg wie die Verlängerung der Wiederbesetzungssperre. Angesichts steigender Inflationsraten muss auch die vorgesehene Nullrunde in 2011 und die Aussetzung der Leistungsbezahlung überdacht werden,“ forderte Schmidt. Im Dezember hatte der Bayerische Philologenverband gemeinsam mit den anderen in der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) zusammengeschlossenen Pädagogenverbände 16.000 Unterschriften gegen die Sparvorhaben und für mehr Lehrkräfte gesammelt und zusammen mit einem offenen Brief Herrn Staatsminister Siegfried Schneider in der Bayerischen Staatskanzlei übergeben. Der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände (abl) gehören der Bayerische Philologenverband (bpv), der Bayerische Realschullehrerverband (BRLV), die Katholische Erziehergemeinschaft in Bayern (KEG) und der Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB) an.