83,41 PROZENT!

Bayerns Gymnasiallehrer stärken Philologenverband den Rücken

Max Schmidt kündigt selbstbewussten Einsatz für das Gymnasium an

„Mit diesem tollen Wahlergebnis im Rücken werden wir in den nächsten Jahren sehr selbstbewusst die Belange des Gymnasiums und die Interessen der Kolleginnen und Kollegen vertreten.“ Das verspricht der Vorsitzende Max Schmidt nach dem hervorragenden Abschneiden des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat beim Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Laut dem nun offiziell vorliegenden Wahlergebnis entfallen auf den Bayerischen Philologenverband 83,41 Prozent der Stimmen. Damit werden die beruflichen Interessen der Lehrkräfte an den bayerischen Gymnasien zukünftig ausschließlich von den drei bpv-Hauptpersonalräten Dagmar Bär, Rita Bovenz und Michael Schwägerl vertreten werden. Noch besser fielen für Dagmar Bär die Vorstandswahlen zum Gesamthauptpersonalrat aus: Die stellvertretende bpv-Vorsitzende wurde mit 100 Prozent der Stimmen auch zur stellvertretenden Vorsitzenden dieses Gremiums gewählt.

Wahlergebnis ist Anerkennung für die Erfolge der letzten Jahre...

Das gegenüber den letzten Wahlen 2006 und 2011 noch einmal verbesserte Ergebnis macht nach Schmidt deutlich, dass Bayerns Gymnasiallehrer die Arbeit der bpv-Vertreter schätzen und den bpv als überzeugenden Anwalt ihrer Interessen gegenüber ihrem Dienstherrn ansehen. Gleichzeitig zeigt es, dass die bayerische Gymnasiallehrerschaft mit großer Geschlossenheit hinter der Politik des Verbandes steht. Für Schmidt beinhaltet das Wahlergebnis daher auch „das Mandat zur Fortsetzung unserer berufs- und bildungspolitischen Linie. Und die lautet: Stärkung lehr- und lernförderlicher Rahmenbedingungen bei gleichzeitigem Abbau überflüssiger Belastungen für uns Lehrkräfte in einer qualitätsorientierten, anspruchsvollen Schulart.“ Diesbezüglich habe der bpv im Zusammenspiel mit seinen Hauptpersonalräten in den vergangenen Jahren einige bemerkenswerte, hart erkämpfte Erfolge erzielen können, so z.B. den Aufbau einer integrierten Lehrerreserve an den bayerischen Gymnasien zur Reduktion von Unterrichtsausfällen und die – erst vor wenigen Wochen beschlossene - Entlastung von Studienreferendaren durch die Reduktion übermäßiger Unterrichtverpflichtungen.

... und beflügelt Position des bpv in der Schulzeitfrage

Zu dem außergewöhnlichen Wahlergebnis beigetragen hat nach Schmidts Überzeugung auch das energische Eintreten seines Verbandes für ein neues neunjähriges Gymnasium. Der bpv-Vorsitzende kündigte an, diesen Einsatz unvermindert fortzusetzen: „Mehr Zeit am Gymnasium bedeutet für Schüler und Lehrkräfte mehr Zeit zur Vertiefung, zur Vor- und Nachbereitung und damit weniger Druck und Überlastung. Für ein neues neunjähriges Gymnasium sprechen damit sowohl gewichtige bildungs- als auch berufspolitische Gründe.“

Für den Inhalt verantwortlich:
Peter Missy, pressestelle@bpv.de