EINSTIEG IN EINE LÄNGST ÜBERFÄLLIGE ENTWICKLUNG

Der Bayerische Philologenverband begrüßt den Beginn des Ausstiegs aus dem eigenverantwortlichen Unterricht im 3. Ausbildungsabschnitt des Referendariats und freut sich über den Erfolg seiner langjährigen Forderung

„Wir begrüßen sehr, dass das Bildungsministerium zum September mit dem Ausstieg aus dem eigenverantwortlichen Unterricht im 3. Ausbildungsabschnitt des Referendariats beginnt! Das ist der Einstieg in eine längst überfällige Entwicklung, die unser Verband seit langer Zeit gefordert hat! Wir freuen uns über diesen Erfolg!“, erklärte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt zu der Entscheidung, dass die Seminarschulen mit Februarseminar in Fächern, in denen erheblicher Bewerberüberhang besteht – insbesondere in Deutsch und den modernen Fremdsprachen – , zusätzliches Personal erhalten, sodass Referendare nicht mehr eigenverantwortlich eingesetzt werden müssen. Die Vorsitzende der Referendar- und Jungphilologenvertretung (rjv) im bpv Lisa Fuchs unterstrich die positiven Folgen, dass so ein Einstellungskorridor eingerichtet werden kann und sich die Ausbildungsqualität erhöht. Ab Februar 2015 soll eigenverantwortlicher Unterricht im 3. Ausbildungsabschnitt dann nur noch in Mangelfächern, also im MINT-Bereich, in Evangelischer Religionslehre und in Kunst und Musik notwendig sein. „Es ist zwar schade, dass dies noch nicht ab September möglich sein wird,“ sagte Fuchs, „aber die jetzige Entscheidung stellt bereits eine erhebliche Verbesserung dar!“