GEMEINSAM FÜR NEUN JAHRE GYMNASIUM!

Der Bayerische Philologenverband (bpv) strebt einen breiten Konsens für ein neues neunjähriges Gymnasium an

„Ein neues neunjähriges Gymnasium braucht die breite Zustimmung aller Beteiligten“, erklärte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt heute in München und fügte hinzu: „An erster Stelle müssen dabei die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler stehen. Diese waren für uns der Ausgangspunkt unserer Überlegungen bei der Entwicklung der Eckpunkte für ein neues neunjähriges Gymnasium, wie wir sie vorgestellt haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen mehr Zeit erhalten für den Erwerb von Wissen, Kompetenzen und echter Hochschulreife, für Persönlichkeitsentwicklung und Freiräume, für individuelle Förderung, für ästhetische Bildung und für außerschulische Lernerfahrungen. Und gleichzeitig soll die für viele hohe Belastung in der Mittel- und Oberstufe reduziert werden. Gerade weil wir unsere Eckpunkte an den Schülerinnen und Schülern orientiert haben, freuen wir uns besonders über die Ende vergangener Woche erklärte Zustimmung von Landesschülerrat (LSR) und LandesschülerInnenvereinigung (LSV) zu unseren Überlegungen!“

„Wir wollen alle mitnehmen“, erläuterte Schmidt weiter, „und hoffen, dass letztlich alle Beteiligten so zu einem breiten Schulkonsens für das Gymnasium gelangen können: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Universitäten und Politik. Dazu werden wir weiterhin viele Gespräche führen, zu überzeugen versuchen und Anregungen zur Ausgestaltung unserer Eckpunkte aufnehmen. Und ich bin zuversichtlich, dass dieser Konsens letztlich auch gelingen kann und das Gymnasium schließlich wieder zur Ruhe kommt und von breiter Akzeptanz getragen seine Schülerinnen und Schüler qualitätsvoll und auf hohem Niveau auch in der Zukunft zur Allgemeinen Hochschulreife führen wird!“