ABITUR BRAUCHT QUALITÄT ÜBER BAYERN HINAUS

Der Bayerische Philologenverband (bpv) unterstützt den Vorschlag von Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle, einen entsprechenden Staatsvertrag zu schließen

Zum Vorschlag von Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle als Sprecher der Kultusminister der unionsgeführten Länder, die eingeschlagene Strategie zur bundesweiten Qualitätssicherung des Abiturs durch einen Staatsvertrag weiter zu stärken, erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt: „Dieser Vorschlag ist richtig. Die Qualitätssicherung des Abiturs muss dauerhaft auf Nachhaltigkeit gestellt werden. Sowohl die Abiturientinnen und Abiturienten als auch Gesellschaft und Wirtschaft müssen sich auf den Wert des Abiturs verlassen können. Es darf nicht zu einer Mogelpackung werden! Dafür ist länderübergreifendes Handeln unverzichtbar. Und die bayerischen Schülerinnen und Schüler brauchen hier keinerlei Vergleich mit denen anderer Bundesländer zu scheuen. Mit über einem Viertel an Absolventinnen und Absolventen im Einserbereich und einem im Vergleich zu anderen Ländern erheblich geringeren Anteil an schlechten Abiturnoten ist Bayern sehr gut aufgestellt. Und wir Gymnasiallehrkräfte wissen, dass hinter diesen Noten auch tatsächliches Wissen und Können steht!“