MEHR INFEKTIONSSCHUTZ IM KLASSENZIMMER

Eine Investition in unsere Zukunft

Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die Luftqualität in Klassenzimmern in der Regel nicht besonders gut ist, vor allem in den kühleren Jahreszeiten.

Vielerorts fehlt es an raumlufttechnischen Anlagen, die einen permanenten Luftaustausch in den Schulräumen garantieren. In manchen Klassenzimmern ist es zudem nur möglich, Fenster zu kippen – zu wenig, um mit frischer Luft der Aerosolenverbreitung in den Räumen entgegenzuwirken.

„Vor dem Hintergrund der diskutierten Infektionsgefahr über virenbeladene Aerosole wird es Zeit, auch technische Lösungen in Betracht zu ziehen zum Schutz unserer Schülerinnen und Schüler und ihrer Lehrkräfte“, meint Benedikt Karl, Pressesprecher des Bayerischen Philologenverbandes (bpv).

Dabei gehe es dem bpv prinzipiell nicht darum, jedes Klassenzimmer mit einem Raumluftreiniger auszustatten. Auch CO2-Ampeln seien eine Möglichkeit, um das Lüftungsverhalten zu unterstützen.

Karl meint: „Wir diskutieren über Masken im Unterricht, aber wir können genauso sicherstellen, dass die Luft entsprechend umgewälzt wird.“

Gleichzeitig müssen weitere Forschungsprojekte angestoßen werden, um die Gefahr von Aerosolen und die Wirksamkeit der technischen Anlagen genauer einzuschätzen.

Im Zuge der Pandemie-Bekämpfung werden Milliarden Euro bereitgestellt, daher „wird es Zeit, dass man auch direkt in die Verbesserung der Situation in den Klassenzimmern investiert“, fordert der Pressesprecher.