SCHULGIPFEL: LEIDER KEINE KONKRETEN ERGEBNISSE

Statement des Bayerischen Philologenverbands (bpv) zum heutigen Schulgipfel mit Ministerpräsident Söder und Kultusminister Piazolo

Michael Schwägerl, der Vorsitzende des bpv, kommentiert: „Leider konnten heute keine echten Ergebnisse erzielt werden. Ich habe das Gefühl, dass das Virus momentan schneller ist als wir. Natürlich wollen alle Beteiligten die Bedingungen verbessern und den Präsenzunterricht erhalten, aber es liegt kein leichter Weg vor uns. Bezüglich der Dienstgeräte und FFP-2-Masken für Lehrkräfte hätten wir uns klarere Aussagen gewünscht, aber es wurden zumindest weitere Gespräche zugesagt. Insgesamt herrscht weiterhin eine große Unsicherheit bei den Lehrkräften, denn letztlich geht es bei steigenden Infektionszahlen um eine Reduzierung der Kontakte. Und: Ab einem Inzidenzwert von 50 liegt die Verantwortung über Maßnahmen an Schulen weiterhin bei den einzelnen Gesundheitsämtern im Austausch mit den Schulleitungen. Wir hoffen, dass es zukünftig zu einer einheitlicheren Vorgehensweise in Bayern kommt. Trotz des hohen Drucks und der vorhandenen Meinungsunterschiede sollten wir in der Schulfamilie aber an einem Strang ziehen. Momentan sind Solidarität und Zusammenarbeit gefragt, öffentliche Schuldzuweisungen bringen uns nicht weiter.“