10.000 UNTERSTÜTZER!

Max Schmidt: „Es ist beispiellos, dass der Freistaat selbst Nachwuchslehrkräften mit einer 1,0 die Tür zu den Schulen verschließt."



Bereits annähernd 10.000 Unterstützer bei bpv-Aktion für mehr Lehrer

Nach wie vor starken Zuspruch verzeichnet der Bayerische Philologenverband (bpv) für seine laufende Initiative zur Einstellung von mehr Lehrkräften an bayerischen Gymnasien: Durchschnittlich fast 1.000 Unterstützer täglich trugen sich bislang bei der Unterschriftenaktion des Verbandes auf der Homepage ein; in Kürze wird wohl die 10.000er Marke überschritten werden.

Die außerordentliche Resonanz auf die Forderungen des bpv u.a. nach Schaffung neuer Planstellen für die schulischen Mammutaufgaben Ganztag, Inklusion und individuelle Förderung stellt für Max Schmidt den klaren Auftrag an die Politik dar, das vorhandene Potenzial an bestens ausgebildeten bayerischen Junglehrkräften zu nutzen, anstatt diese zur Arbeitsagentur zu schicken oder in andere Bundesländer abwandern zu lassen. „Es ist beispiellos, dass der Freistaat selbst Nachwuchslehrkräften mit einer 1,0 die Tür zu den Schulen verschließt. Das ist nicht nur eine Tragödie für die Betroffenen, sondern auch ein fatal-abschreckendes Signal für gute junge Leute, die eigentlich gerne Lehrer werden wollen. Denn sie lernen gerade: „Ohne Fleiß kein Preis – und auch nicht mit!“"

Schmidt bekräftigte daher die Forderung seines Verbandes an die Bayerische Staatsregierung, ihr einst gegebenes Versprechen einzuhalten, einen Einstellungskorridor für die gut- und bestqualifizierten Lehramtsbewerber in allen Fächerverbindungen offenzuhalten.

Weitere Forderungen der bpv-Unterschriftenaktion sind:
- eine Beschränkung der Unterrichtsverpflichtung im Zweigschuleinsatz auf maximal 14 Stunden
- die Abschaffung des eigenverantwortlichen Unterrichts im 3. Ausbildungsabschnitt
- die deutliche Erweiterung der integrierten Unterrichtsreserve zur Vermeidung des nach wie vor zu hohen Unterrichtsausfalls

Schmidt abschließend: „Wer heute Bestqualifizierte in alternative Arbeitsmärkte abwandern lässt, darf sich nicht wundern, wenn morgen der Gymnasial- und Bildungsstandort Bayern massiv beschädigt wird!“


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