PFINGSTFERIEN? AUF JEDEN FALL!

Fragt man momentan Schüler und Lehrer, ob die Pfingstferien abgeschafft werden sollen, erntet man weitgehend Kopfschütteln. Durch das späte Osterfest hat sich dieses Jahr gerade an den Gymnasien viel in kurzer Zeit geballt. Die Ferien kommen für alle jetzt genau richtig. Der Bayerische Philologenverband (bpv) weist darauf hin, dass die Pfingstferien notwendig sind und auch danach noch Wichtiges an den Schulen ansteht.

Nix los im Juli? Von wegen!

Michael Schwägerl, der Vorsitzende des bpv, konkretisiert: „Nach den Pfingstferien stehen wieder arbeitsreiche Wochen auf dem Programm: Schulaufgaben und Tests werden geschrieben, Schulkonzerte und Theateraufführungen vorbereitet, Projekttage geplant und durchgeführt und Zeugnisse verfasst. Dazu kommen an den Gymnasien die Feierlichkeiten zum Abitur. Schüler und Lehrkräfte haben die zweiwöchige Pause verdient, damit sie erholt in diesen Endspurt gehen können. Nicht zuletzt werden wichtige christliche Feiertage in dieser Zeit begangen. Die Behauptung, dass heuer nach den Pfingstferien nichts Wichtiges mehr an den Schulen passiert, stimmt nicht. Auch der sogenannte Notenschluss liegt an keinem mir bekannten Gymnasium vor den Pfingstferien. Im Gegenteil: Seit an fast allen bayerischen Gymnasien Noten digital verwaltet werden, rückt der Stichtag für die Noteneingabe nach hinten. Das kommt vor allem den Schülern entgegen, weil damit der Prüfungszeitraum entzerrt wird.“

Frei im Mai? Nicht mit Abitur und Probeunterricht!

Auch die vergangenen sechs Wochen waren rückblickend anstrengend für Schüler und Lehrer. Direkt nach den Osterferien begannen die Abiturprüfungen, Probeunterricht und die Anmeldungen zum neuen Schuljahr standen auf dem Kalender. „Die Diskussionen um das Matheabitur haben dann Anfang Mai für zusätzliche Aufregung gesorgt. Wie heute im Bildungsausschuss berichtet wurde, gibt es nach aktuellem Stand der Überprüfungen weiterhin keinen Grund für ein Eingreifen. Alles in allem ist dieses Jahr, auch für die Schulleitungen und Sekretariate, eine besondere Herausforderung. Umso mehr wünsche ich allen Schülern, Eltern, Lehr- und Verwaltungskräften ein paar erholsame Tage“, schließt Schwägerl.


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