STATEMENT ZUR SCHULÖFFNUNG

Statement des Bayerischen Philologenverbands (bpv) zu den heute vorgestellten Plänen der Schulöffnung.

Michael Schwägerl, der Vorsitzende des bpv, kommentiert: „Es ist etwas mehr geworden, als wir erwartet haben, aber der vorgestellte, vierstufige Fahrplan gibt jetzt Antworten. Angesichts des notwendigen Infektionsschutzes unterstützen wir weiterhin das vorsichtige Vorgehen und stimmen grundsätzlich dem atmenden Konzept der Staatsregierung zu. Es ist wichtig, dass unser Vorschlag der Maskenpflicht an den Schulen, also überall außer im Klassenzimmer, umgesetzt wird. Wichtig ist aber auch, dass letztlich die Schulen vor Ort ausreichend Handlungsspielraum bei der Organisation des Unterrichtsbetriebs und der Abschlussprüfungen bekommen.“

Nähe trotz Abstand

„Wir sind froh, dass Schule jetzt wieder persönlicher wird und ein weiterer Schritt hin zur Normalität eingeschlagen werden kann. Das Klassenklima und die Beziehungen werden gestärkt und wir sind trotz der Abstandsregeln wieder näher an den Schülern. Wir müssen aber aufpassen, dass die Lehrerinnen und Lehrer nicht überlastet werden: Durch die stufenweise Öffnung und das Wechselmodell ergeben sich jetzt drei Einsatzbereiche für die Lehrkräfte: Präsenzunterricht im Wechselmodell, Lernen zuhause im Wechselmodell, sowie reines Lernen zuhause für die Jahrgangsstufen, die nicht im Präsenzunterricht sind. Diese dürfen auf keinen Fall vernachlässigt werden. Dazu kommen die Abiturprüfungen, die am 20. Mai beginnen“, stellt Schwägerl fest.


Eine ausführliche Pressemitteilung zu einzelnen Aspekten folgt im Laufe des Nachmittags.


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