Funktionen nach dem Wegfall der 13. Jahrgangsstufe

zum Funktionen-KMS vom 24.1.2011

Das KMS vom 24.1. 2011 hat bayernweit an den Gymnasien zu großen Verunsicherungen, Gerüchten, offenen Fragen und den unterschiedlichsten Interpretationen geführt. Aus Sicht von HPR und bpv sollen die folgenden zehn Punkte für Klärung sorgen.

1. Das KMS stellt klar, dass der bisherige Funktionenkatalog auch zum Schuljahr 2011/2012 gilt und evtl. Veränderungen mittel- und langfristig angelegt sind.

2. Der Funktionenkatalog wird vom KM überarbeitet. Das geht nicht ohne den HPR.
Gespräche zwischen HPR und KM laufen. Der HPR wird mit aller Kraft dafür
eintreten, dass die Vielfalt der Funktionen und der Beförderungsmöglichkeiten
nach A 15 für unsere Kolleginnen und Kollegen erhalten werden. Entscheidungen
sind noch keine gefallen.

3. HPR und bpv haben schon zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Abteilungen im KM und mit den MBs geführt und sind dort auf offene Ohren gestoßen. Die zentrale Frage ist, welche Funktionen wegfallen können, ohne dass dadurch die Qualität des bayerischen Gymnasiums gefährdet und die Motivation massiv einbrechen würde.

4. Weitere Gesprächstermine mit Staatskanzlei, Politik und KM stehen auf der Agenda und sind schon terminiert. BPV und HPR werden bei dieser zentralen Frage nicht die Waffen strecken, sondern aktiv kämpfen.

5. Die funktionslose Beförderung nach A 14 steht nicht zur Diskussion.

6. Es steht auch außer Frage, dass langjährige Funktionsinhaber kurz vor der Beförderung ihre Funktionen behalten. Auch wird niemandem eine Funktion entzogen werden.

7. Wie eine erweiterte Schulleitung (mittlere Führungsebene) gestaltet werden wird, ist Teil des laufenden Diskussionsprozesses. Daneben wird und muss es Expertenfunktionen fachlicher und pädagogischer Art geben (auch das ist unstrittig).

8. Das Funktionen-KMS von Ende Januar beschreibt zum einen den seit langem gültigen Stand und verweist zum anderen darauf, dass Änderungen kommen werden, ohne hier konkret werden zu können, weil es auch noch keine konkreten Änderungen/Vorfestlegungen etc. gibt.

9. Der Prozess läuft: Jeder, der behauptet, er wisse bereits, welches Ergebnis am Ende stehe, hat hellseherische Kompetenzen.

10. HPR und bpv verlassen sich lieber auf die Fakten und beteiligen sich aktiv und
an zentraler Stelle zum Wohle der Kolleginnen und Kollegen mit
Sachverstand und Erfahrung an dem laufenden Prozess.

Dagmar Bär (st. Vorsitzende und Referentin für Berufspolitik)